Veranstaltungen  

HeliGünters Termine  

<< Mai 2012 >> 
 Mo  Di  Mi  Do  Fr  Sa  So 
   1  2  3  4  5  6
  7  8  910111213
14151617181920
21222324252627
28293031   

Besucher  

Heute19
Woche145
Insgesamt11888

Anmeldung  



Micro-Heaven jetzt mit 4 Blatt

Micro-Heaven jetzt mit 4 Blatt

E-Mail

 

Einige möchten inzwischen mehr über meine Vierblattsache wissen. So kam es, dass eines Tages beim gemütlichen Zusammensitzen in der HSB-Halle in Unterensingen, wo wir mittwochabends Hallenfliegen, mein Freund Joe mir eine entscheidende Frage stellte. Er wollte wissen, ob sein Micro-Heaven auch mit so einem Mehrblattsystem ausgerüstet werden könnte. Klar sagte ich, und Joe fing an zu schwärmen. "Stell' dir vor," sagte er, "mein Micro mit Vierblattrotor, das wäre ja eine Weltneuheit, und ich soll den besitzen, unvorstellbar!"
Das war für mich die Entscheidung gefallen, Joe´s  Wunsch sollte in Erfüllung gehen.

 

 

Einem Micro-Heaven ein Vierblattsystem zu verpassen, das war mal wieder eine Sache die mir voll ins Programm passte. Da der Micro-Heaven und mein Heaven-UP serienmäßig den gleichen Rotorkopf haben und ich bereits zwei Heaven-UP´s damit fliege stellte diese Aufgabe für mich kein Problem dar. Joe gab mir noch am selben Abend seinen Micro mit nach Hause. Am nächsten Tag kamen wir bei ihm zu Hause zusammen und suchten in seinem Ersatzteilelager nach Brauchbarem. Da fanden sich auch gleich ein paar Rotorblätter, zwei Blatthalter, ein paar Dämpfungsringe und eine Taumelscheibe, und was noch fehlte besorgte Joe im Shop.
Da ich noch zwei bereits gefertigte edle Zentralstücke zu Hause hatte, machte ich mich auch schon gleich daran, seinen Vierblattkopf aufzubauen. So langsam war ich ja in Übung mit diesen Dingen und so war bereits am nächsten Tag Joes Micro fertig. Ich musste mir nun nur noch seinen Sender vornehmen um ihn auf das Vierblattsystem zu programmieren.
Da Joe eine Graupner Senderanlage hatte, und ich bis heute nur meine  Multiplex kannte, war das für mich der schwierigste Teil der Arbeit. Zudem fliegt Joe auch noch mit einer anderen Knüppelbelegung als ich, so war für mich ein Probeflug bei mir zu Hause unmöglich. Ich stellte ihn dann eben so gut es ging ein.

 

 

Am nächsten HSB-Helitreff war dann die Premiere angesagt. Und da Joe bis da hin seinen fertigen Vierblatt-Micro nicht gesehen hatte, war die Spannung für ihn groß. Joe hatte im Internet bereits sämtlichen Freunden vom HSB-Hallentreff eine Mail zukommen lassen und seinen Vierblatt-Micro angekündigt. Eine „Weltneuheit“ nannte er da seinen Micro. Endlich war dann Mittwoch und ich konnte Joe seinen Micro-Vierblatt überreichen.

 

 

Keiner konnte ihn davon abhalten seinen Heli  nun auch gleich mal auszuprobieren. Die Spannung war groß, und ich gab Joe noch letzte Instruktionen im Umgang mit dem jetzt direkt angesteuerten Vierblattsystem.

 

 

Joe platziert seinen Micro mitten in der Halle, wo jetzt kein anderer mehr flog, da sie nun alle die Premiere nicht verpassen wollten. Er lies den Motor hoch laufen und war schon gleich begeistert vom akustischen  Sound der da vom Vierblatt rüber kam. Nun gab Joe Pitch und der Vierblatt-Micro hob zum ersten mal ab. Alles stimmte, er schwebte wie eine eins und Joe war Happy. Es dauerte nicht einmal eine Akkulänge und Joe flog seinen Micro als wäre er schon immer ein Mehrblattsystem geflogen. Als der erste Akku leergeflogen war, erntete Joe regen Beifall und auch ich war Happy. Als Joe gefragt wurde was denn das für ein Gefühl  ist, mir so einem Vierblatt zu fliegen, meinte er: "Einfach Super "!

 

 

Für mich war es wieder eine schöne Aufgabe und eine tolle Erfahrung. Schon gleich machte ich mir neue Gedanken, die diesmal in Richtung Dreiblattkopf gingen! Joe hatte nämlich seinen Micro mit der Haube der “Schweizer 300“ versehen, und dieser Hubschrauber trägt eigentlich ja ein Dreiblattsystem. Für mich war eine neue Aufgabe geboren die mich seit dem nicht mehr los lässt.

 

 

Hier noch ein paar Daten:
Das Kopfgewicht verringerte sich um stolze 18 Gramm gegenüber der serienmäßigen Zweiblattversion mit (Hillerstange, leichten Paddeln, gelagerten Mischerhebel und dem gelagerten Pitchkompensator), da diese Teile beim Vierblattkopf nicht benötigt werden.
Das Abfluggewicht erhöht sich jedoch um 90 Gramm, da hier das zweite Rotorblattpaar mit seinen 108 Gramm doch für ein höheres Gewicht sorgen.
Die Flugzeit verringert sich durch Mehrgewicht und höherer Belastung um nur 1,5 Minuten!

 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

© 2012 - HeliGünter Modellbaukomponenten
   
| Sonntag, 20. Mai 2012 || Designed by: LernVid.com |