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HeliGünter's Heli geht baden

HeliGünter's Heli geht baden

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Vor 16 Monaten hat auch mich der „Heli-Virus“ befallen, und so legte ich mir meinen ersten Heli zu. Einen Heaven der Firma Gensmantel. Bis Heute habe ich zwischen mehreren Abstürzen auch schon so manches schönes Erlebnis mit meinen Heli gehabt. Da ich mit meinem Heli gerne mal was etwas anderes machen wollte als Rundflüge und Schweben und statt mich auf Kunstflug zu konzentrieren (was mein eigentliches Ziel ist) machte ich noch ein paar andere Dinge mit meinem Heli. Zum Beispiel hatte ich meinen Heli schon einmal voll Nachtflugtauglich gemacht (Kabinen, Heckrohr, Heckflosse und Rotorblätter) waren beleuchtet.

 

 

Bei meinem letzten Experiment war nun baden angesagt. Ich nahm ein Stück Styropor, eine Aluschiene, eine Gewindestange und ein Stück CFK-Rohr und machte mich daran eine Schwimmhilfe für meinen Heli zu bauen.
Nach einem Nachmittag Arbeit waren sie dann fertiggestellt und noch am selben Tag schwamm er bei mir zu Hause in der Badewanne. Das ganze sah fürs erste gar nicht so schlecht aus, wie er so im Wasser lag bzw. schwamm!
Am 27.10.01 war es dann soweit, die erste Landung in See. Der große Moment der Entscheidung über „Top oder Flop“ war gekommen.

 

 

Ich war äußerst angespannt, ähnlich wie damals beim ersten Abheben meines Helis vor 16 Monaten. Doch zu meiner Überraschung lief alles einfacher als ich dachte.

 

Problemlos setzte mein Heli auf der Wasseroberfläche auf, ließ sich sogar wie ein Boot fahren und steuern und hob genauso poblemlos wieder ab. Vier Akkufüllungen habe ich so mit Wasserstarts und Landungen an diesem schönen Herbstnachmittag verbracht, die meine Tochter durch Video und Bildern dokumentierte.

 

Hier noch ein kleine Anleitung für neugierig gewordene Nachahmer!

 

Benötigt wird:
2 Stück Styropor oder ähnliches Material ca. l  46 cm x h 8cm x b 8cm
2 Stück Aluprofile ca. l 24 cm x h 1 cm x b 1,2 cm(als Führung und Halterung für die Kufen).
2 Stück Gewindestangen M3 ca. 20 cm und 4 Muttern (z. Verbindung der bei den Schwimmer).
2 Stück CFK Rohr Durchmesser 5 mm, ca. 17 cm lang (als Distanzhalter für die Schwimmer).
4 Stück Kabelbinder

 

Und so wird's gemacht:
Die beiden Styroporteile durch Zuschneiden und Zurechtschleifen in Form bringen.
Seitlich in die Aluprofile mehrere 3 mm große Löcher bohren, die später zur Befestigung des Helis dienen.
Die Aluprofile mit der Oberfläche bündig in die Schwimmer mit Silikon einkleben.
Durch die Schwimmer und dem Aluprofil jeweils zwei 3mm Löcher, im möglichst großem Abstand zueinander bohren. Danach die Löcher im Styropor auf 5 mm aufbohren.
Die CFK-Röhrchen über die Gewindestangen schieben und danach die beiden Schwimmer miteinander verschrauben.
Jetzt wird nur noch der Heli mit den Kufen in die Aluschiene gesetzt und mit Kabelbindern befestigt.
Zusatzinfo:
Fertig wiegt das ganze dann ca. 220 Gramm, was mein bürstenloser Kontronik-Motor Typ  BL 500-20 locker verkraftet.
Meine Materialkosten betrugen ca. 8,- €.
Die Bauzeit hat sich auf einen Nachmittag begrenzt.

 

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